Podcasts

#9: Wie ich lernte, mich selbst zu lieben

Eigentlich hat Denise Linke eine wunderbare Einstellung zum Leben: Sie macht nur das, wozu sie wirklich Lust hat. Doch bis sie das auch tatsächlich umsetzen konnte, war es ein harter Weg. Denise wurde gemobbt, weil sie anders war, sich anders verhielt. Ihre Mitschüler waren so fies zu ihr, dass Denise sogar manchmal gar nicht mehr leben wollte. Bis sie endlich herausfand, warum sie so anders ist: Denise ist Autistin – und mit der Diagnose hat sie es auch endlich geschafft, ihre vermeintlichen Macken und sich selbst zu lieben. Denn der Autismus hat auch ganz viele positive Seiten.

#8: Wie alles schiefging und trotzdem gut wurde

Journalist und Autor Helge Timmerberg ist ein Mann, den man gerne trifft – er liebt das Leben und teilt dieses Gefühl mit jedem. Dabei gefallen ihm nicht nur die schillernden Augenblicke, sondern auch die dunklen, die, die Kraft kosten und Mut erfordern. In der Folge spriche er darüber, wie eine Meditation ihm half, seinen tiefsten Wunsch zu entdecken, wie Drogen ihn erst inspirierten und dann veränderten und wie er es geschafft hat, ein wahrhafter Menschenfreund zu werden.

#7: Krebs, Scheidung, neues Leben
– Claudia Neumann

Mit 28 bekommt Claudia Neumann die Diagnose Darmkrebs. Sie organisiert ihre eigene Therapie und denkt: „Es könnte sein, dass du bald gar nichts mehr organisierst.“ Mit einem bewundernswerten Willen, viel Humor und einer positiven Einstellung übersteht sie die quälenden Prozeduren, wird wieder gesund und kann sogar ihren untreuen Ehemann hinter sich lassen. Wie sie all das geschafft hat, verrät sie in der Podcast-Folge.

Seit ihrer Geburt ist Lisa gehbehindert. Sie kann zwar laufen, aber das Gehen fällt ihr unglaublich schwer. Jahrelang hat sie Hoffnung, irgendwann doch normal gehen zu können. Bis heute kämpft Lisa mit den Folgen und den Einschränkungen im Alltag, die ihre Behinderung mit sich bringt. Und nicht nur damit: Neben all dem werfen sie auch immer wieder private Schicksalsschläge zurück. Doch Aufgeben ist für Lisa keine Option.

Angela Gwinner hat schon fast alles verloren, was ihr wichtig war. Und doch geht sie mit einer bewundernswert positiven Einstellung in neue Situationen, liebt ihr Leben und Menschen. Wenn sie könnte, würde sie wahrscheinlich jeden einzelnen auf der Welt retten. Mit ihren Wunderwort-Postkarten macht sie vielen Menschen Mut – und mit jedem Spruch auch sich selbst eine Freude. In der Podcast-Folge hat sie uns ihr Glücksgeheimnis verraten.

Schon früh wusste Heike, was sie beruflich machen will: Designerin werden. Für ihren Traum tat sie alles, arbeitete 12 Stunden am Tag oder mehr. Mit ihrem kleinen Sohn wanderte sie nach Südamerika aus. Pausen machte sie nur selten, als Powerfrau nahm sie alle Herausforderungen an. Bis Heike alles zu viel wird und das Burnout sie zu einer Pause zwingt. Heute schult Heike andere darin, regelmäßig zu verschnaufen und will ihnen mit ihrem Buch „Powerpausen für Powerfrauen“ helfen (sorriso, 16,95 €).

Vor einem Jahr verlor Silvia Fink-Eisinger ihre Tochter Tamina durch einen Reitunfall. Tamina war da gerade einmal 18 Jahre alt. Sie wurde sofort ins Krankenhaus geflogen, lag fünf Tage im künstlichen Koma. Dann versagten ihre Organe. Silvia verlor den Boden unter den Füßen, sie funktionierte nur noch, konnte nicht mehr arbeiten. Sie reiste für vier Wochen nach Sri Lanka, wo sie von morgens bis abends meditierte. Sie suchte einen Sinn hinter dem tragischen Unfall. Diesen fand sie nicht, dafür die Fähigkeit, Gegebenes zu akzeptieren.

Marlene hat ihre Geschichte aus Scham lange verheimlicht. Die Sat1-Moderatorin hat als junge Frau einen schlimmen Vorfall erlebt. Bei einem Shooting wird der Fotograf, der sie ablichten soll, übergriffig. Er stürzt sich auf sie und Marlene ist für einen Augenblick hilflos. Dann kann sie sich aber befreien und flüchtet. Der Öffentlichkeit erzählt die Moderatorin lange nichts  – bis sie nicht mehr schweigen will und kann. Im Buch „Die im Dunkeln sieht man nicht“ möchte Marlene betroffenen Frauen Mut machen (Bastei Lübbe, 18 €).

Michalis erzählt die Geschichte seines größten Verlusts. Nach zehn Jahren wurde der Journalist von seiner geliebten Frau verlassen, stürzte erst einmal tief, konnte nicht damit umgehen, nach so langer Zeit wieder Single zu sein und die große Liebe loslassen zu müssen. Dann verarbeitete er den Schmerz über das Ende seiner Ehe in der Kolumne „Liebe zukünftige Lieblingsfrau“. Sie wurde zum riesigen Erfolg. Seine Version des Geschehenen erzählt Michalis nicht nur im Podcast, sondern auch in seinem veröffentlichten Buch (Heyne, 10,99 €).

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